12 Tipps für das Erstellen erfolgreicher Erklärvideos

Ein Gastbeitrag von Katrin Pfirrmann, simpleshow GmbH.

Wie intensiv nutzt du schon die Vorteile und Möglichkeiten, die das digitale Zeitalter mit sich bringt? Neue Medien verändern viele Lebensbereiche, so auch die Welt des Lernens. Eine Bereicherung dafür sind Erklärvideos.

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Was macht den Erfolg von Erklärvideos aus?

Die Leistung von Erklärvideos hat sich bewährt: In kürzester Zeit bringen sie das Wichtigste auf den Punkt und vermitteln Informationen, die im Kopf bleiben. Wie sie das schaffen?

Wir Menschen sind visuelle Wesen. Durch den Picture Superiority Effect verarbeiten wir Bilder und Symbole schneller und langfristiger als Text. So behalten wir nach img-educationdrei Tagen nur 10% der Textinformation. Ist ein Text allerdings mit Bildern oder Videos angereichert, behalten wir 65% des Informationsgehaltes. Genau da setzen gute Erklärvideos an: Eine klare Bildsprache bringt den Inhalt auf den Punkt.

Möchtest du wichtige Informationen sympathisch rüber bringen kannst auch du professionelle Erklärvideos erstellen. Schnapp dir einen Do-It-Yourself Erklärvideo-Creator wie mysimpleshow.com. Ob für deine Präsentation an der Uni, deine Bewerbung für ein Praktikum oder deinen ersten Job: Erklärvideos vermitteln unterhaltsam das, was dir wichtig ist. (Nebenbei schult ihr durch die Erstellung eines Erklärvideos euer eigenes kritisches Denken.)

Aber wie erstellst du ein erfolgreiches Erklärvideo? Hier unsere 12 Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene!

1. Sei der Experte!

Jedes Erklärvideo lebt von der Kenntnis des Erstellers. Nur wer sein Thema gut kennt, kann es in aller Kürze in ein Erklärvideo gießen.

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2. Stell‘ die richtigen Fragen!

Frage dich für dein Konzept selbst immer erst nach dem Warum, das Was und Wie sind nachrangig.

Beispiel: Was ist eine Sicherheitsnadel?
“Ein gebogener Gegenstand aus Metall mit abgerundeten …”
Stopp! Das ist eine reine Beschreibung. Entscheidend für Erklärvideos ist jedoch die Frage nach dem Warum. Also besser: “Eine Sicherheitsnadel hält Stoff zusammen, wenn z.B. ein Knopf abgefallen ist.”

3. Reduziere alle unnötigen Details!

Je mehr Fakten, desto schwieriger wird es für das Gedächtnis alles zu behalten. Kürze alles raus, was  zum Verständnis nicht notwendig ist. Niemand muss so viel wissen wie du als Experte.

Beispiel: Vorstellung neues Bremssystems
Interessiert es wirklich, aus welchem Polymer die Bremsen nicht bestehen? Oder dass die Entwickler fünf andere Modelle verworfen haben?
Das Wesentliche: “Das neue SuperSafe Bremssystem verringert den Bremsweg um 20%! Und diese 20% retten Leben. Entwickelt ….”

4. Strukturiere dein Video mit Hilfe von Templates

mysimpleshow bietet für viele Anwendungsfälle passende Templates, die es dir mit ihrer vorgegebenen Struktur erleichtern dein Erklärvideo zu erstellen. vereinfachen. Die Grundsätze des Storytelling und der effizienten Erklärung sind hier mit eingeflossen. So macht mysimpleshow dein Projekt schnell und einfach – und wirksam zugleich!

5. Wage den Perspektivwechsel!

Wer ist deine Zielgruppe? Versetze dich in die Personen hinein, die dein Video sehen sollen. Was interessiert sie besonders am Thema? Wieso ist dieses Video wichtig für sie? Welches Beispiel könnten sie am besten verstehen?

Gestalte die Charaktere deines Erklärvideos so, dass sie für die Zielgruppe ansprechend sind. Der Protagonist fungiert als Vertrauensperson und Projektionsfläche.

6. Beginne mit einem mitreißenden Intro!

Überrasche deine Zuschauer mit einem Fakt, einem spannenden Bild oder einer Frage. Hole sie damit ab, bevor das geballte Fachwissen auf sie zukommt.

Beispiel Elevator Pitch für ein Start-Up
“Sales-Force, Webseiten-Cookies und Telefondaten werden semantisch analysiert.”
Besser: “Durch unzureichende Datennutzung verliert Ihre Firma potentielle Kunden und bares Geld. Da setzt unser Tool an…”

7. Biete Identifikation und Emotionen!

Nimm‘ die Zuschauer mit auf eine Reise! Das kannst du besonders gut, wenn du ihnen einen sympathischen Charakter an die Hand gibst. Figuren von Geschichten sorgen dafür, dass wir neuronal, also nervlich, ähnlich reagieren, als würden wir selbst in der Geschichte stecken. Der so genannte Motorkodex deines Gehirns sendet die Signale, die theoretisch auch bei der Figur ausgelöst werden.

Halten wir also fest: Identifizieren sich die Zuschauer mit den Figuren, erleben sie das Erzählte mit. Die einzelnen Informationen werden dann besser verarbeitet.

Je mehr Emotionen du in ihnen auslösen kannst, desto involvierter werden sie sich fühlen und desto mehr Informationen kommen an und bleiben auch danach hängen.

8. Das Zauberwort Storytelling

Erst das Storytelling macht eine Geschichte spannend. Dazu gehören Konflikte, Herausforderungen, ein Höhepunkt und die Auflösung. Storytelling sorgt dafür, dass uns Entwicklungen bewusst werden. Es entstehen Zusammenhänge und Kausalitäten. Besonders emotional ansprechend ist z.B. die Heldenreise. img-funDas typische Modell aus  Hollywood lässt sich auch auf Erklärvideos anwenden. Der Held steht einem Problem gegenüber, was zunächst unlösbar erscheint. Doch durch Mentoren, einem Zaubertrank und der Entdeckung der eigenen Stärken schafft es am Ende der Held dem Problem auf den Grund zu gehen. Er macht eine Entwicklung durch und kommt gestärkt aus dem Kampf zurück.

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9. Schließe den Kreis!

Beende dein Erklärvideo positiv! Stelle am besten eine Lösung zu der anfänglichen Frage bereit. Oder fasse alles kurz zusammen und ende mit einem positiven “Call-To-Action”.

Beispiel: Vorstellung neues Bremssystem
“Dank all dieser Innovationen schützt das SuperSafe Bremssystem Leib und Leben. 20% mehr Bremsweg, 50% weniger Unfälle!”

10. Kurz, kürzer, Erklärvideo

Ein Erklärvideo ersetzt kein Buch. Die Stärke von Erklärvideos liegt darin, einen Überblick zu geben oder einen Aspekt im Details zu beleuchten. Bedenke auch die natürliche Aufmerksamkeitsspanne des Publikums: Die ideale Länge eines Erklärvideo liegt bei 3 Minuten.

11. Mix it!

mysimpleshow bietet eine automatische Bebilderung deines Texts. Aber das ist nicht das Limit: Sei kreativ und nutze auch andere Materialien. Bau zum Beispiel Bilder, Musik oder Screen Captures ein. Bitte achte darauf, dass du stets die Rechte an dem Medium hast.cc6

Greife auf den Charakter-Creator zu und erstelle deine ganz individuellen Charaktere. So bleibt dein Video abwechslungsreich. Erstellst du Figuren, die deine Zuschauer kennen, sprichst du sie emotional an. Ob aus dem Freundeskreis, der Glamour- oder Fiction-Welt – überrasche deine Adressaten und deine Präsentation bleibt hängen.

12. Mache ein eigenes Voice-Over!

Automatische Stimmen haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Aber deine eigene Stimme ist ein echter Gewinn für dein Erklärvideo: Durch Betonung und Tonvarianz wird der gesprochene Text erst spannend und merkbar. Du bist nicht zufrieden mit der ersten Aufnahme? Dann mach einfach eine neue! mysimpleshow ermöglicht das Szene für Szene mit nur einem Klick. Ein Mikrophon brauchst du nicht, dein Computer und ein Headset reichen in ruhiger Umgebung völlig aus. Reichlich trinken und noch mehr lächeln, das ist unser Geheimtipp.

Mit diesen 10 Tipps wird jedes Erklärvideo zum Erfolg – Viel Spaß beim Erstellen!

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