Social Media – in 5 Schritten zum besseren SEO Ranking

Der Einfluss von Social Media Kanälen auf Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO) ist ein großes Rätsel. Immer wieder wurde darüber diskutiert, ob und welche Social Media Kanäle für SEO wichtig sind. Im Rahmen eines hochschulübergreifenden Wettbewerbs hatte ich Gelegenheit, dieses Phänomen selbst zu erfahren. In diesem Blogeintrag stelle ich dir fünf Schritte vor, die bei der Verbesserung deines Rankings hilfreich sein können.

1. Zielgruppe definieren

Zielgruppe SEO

Ziel: Kunde

Für wen sind deine Produkte oder Dienstleistungen interessant? Mit welcher Person oder mit welchem Unternehmer möchtest du zusammenarbeiten? Von Antworten auf diese und ähnlichen Fragen, erstelle dir eine Liste von potenziellen Kunden.

Des Weiteren entdecke weiterführende Informationen über den Kunden. Finde zum Beispiel heraus, worauf sie einen besonderen Wert liegen. Sind deine Produkte oder Dienstleistungen gut geeignet, um bestimmte Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen? Falls ja, um welche Bedürfnisse geht es?

Sehr wichtig ist es, klar zu definieren was dich von deiner Konkurrenz abhebt. Warum sollten deine potenziellen Kunden genau zu dir kommen? Schreibe dir alles auf. Dabei ist es nicht wichtig, wie realistisch deine Antworten sind. Ziel des Ganzen ist es, dass du deine potenziellen Kunden in Form einer Liste zusammenfasst. Das hilft dir, deine Social Media Präsenz besser zu gestalten.

2. Social Media Analyse

SM Analyse

Verschiedene Medien analysieren

Wenn du mit deiner Liste der potenziellen Kunden zufrieden bist, kommen wir zur Social Media Analyse. Es ist sehr wichtig, das richtige Medium zu finden, um die Aufmerksamkeit der Kunden zu wecken.

Nicht jeder Social Media Kanal ist für alle Zielgruppen geeignet. Zum Beispiel, wenn deine Zielgruppe im Alter zwischen 50 und 60 ist, dann ist ein Instagram-Konto sehr wahrscheinlich nicht der beste Weg, diese Zielgruppe anzusprechen.

Im Internet gibt es viele Quellen, die dir hiermit helfen können. Eine davon ist das Statistik-Portal Statista. Hier findest du verschiedene Statistiken rund um das Thema Social Media. Deine Analyse sollte auf jeden Fall mit diesem Portal starten, um einen ersten groben Überblick zu bekommen.

3. Erstellung der Konten

SM Profile

Erstelle mehrere Konten

Voraussetzung für diesen Schritt ist eine Entscheidung darüber, über welche Social Media Kanäle du deine Zielgruppe ansprechen möchtest. Wenn diese Entscheidung vorliegt, dann ist die Erstellung der Konten der nächste Schritt. Bevor du ein Konto erstellst, solltest du dir gut überlegen, wie du dich in der Onlinewelt präsentieren möchtest.

Denk‘ daran, dass es auf diese Weise ein größeres Publikum erreicht werden kann, als mit keinem anderen Werbemittel. Dies bedeutet, dass die Präsentation deiner Idee eindeutig, verständlich und freundlich dargestellt werden muss. Dabei ist es sehr wichtig, jeden Social Media Kanal mit deiner Webseite zu verknüpfen. Dies muss bidirektional sein. Diese Verlinkungen bilden ein Netz, das einen großen Einfluss auf das SEO-Ranking hat.

Je mehr Verlinkungen (Referenzen) deine Webseite hat, desto mehr steigt dein Visibility-Index und dementsprechend auch deine Positionierung bei Google.

4. Optimierung

SEO Optimierung

Optimiere deine Konten

In der Onlinewelt präsent zu sein, scheint als eine einfache Aufgabe. In der Tat muss man ein paar Informationen eingeben und schon wird ein Online-Konto erstellt. Allerdings ist dies nicht ausreichend, wenn das Konto bei deinem SEO-Ranking helfen sollte.

Viele Plattformen haben unterschiedliche Anforderungen, wenn es um das Thema geht. Sollte deine Webseite auf Facebook im Form eines Post erscheinen, dann müssen z.B. die Facebook-Richtlinien für Bilder befolgt werden. Für die meisten Plattformen reicht ein Bild, dessen Größe 512×512 Pixel beträgt, womit Facebook aber nicht zufrieden ist. Hierbei kann die Webseite Facebook for developers hilfreich sein. Für eine solche Prüfung musst du die URL deiner Webseite eingeben und es wird eine Analyse deines Facebook-Kontos durchgeführt.

Um verschiedenen Konten gleichzeitig zu analysieren, ist die Webseite socialdebug.com zu empfehlen. Laut meiner Erfahrung führt die Umsetzung der Verbesserungsvorschläge zu einem höheren Ranking.

5. Pflege des Inhalts

Inhalt

Content ist wichtig

Obwohl es bei dem Thema SEO viele unterschiedliche Meinungen gibt, einigen sich fast alle darauf, dass der Inhalt einer Webseite wichtig ist. Das hilft nicht nur bei der Positionierung bei der verschiedenen Suchplattformen, sondern auch um das Interesse der Kunden ständig wecken zu können.

Einige schlagen vor, mindestens einmal pro Tag einen Post über den neuesten Inhalt zu veröffentlichen. Dies setzt viel Arbeit voraus und kann ziemlich aufwändig sein. Was dabei helfen kann, ist neuen Inhalt auf deiner Webseite zu erstellen. In diesem Fall solltest du nur den Link zu einem neuen Blogpost verwenden und ein neues Ereignis für deine Social Media Präsentation ist fertig. Wichtig ist dabei ein goldenes Mittel zu finden – mit Kunden zu kommunizieren aber diese nicht mit zu vielen Inhalten zu überfordern.

Am Anfang meines Projektes habe ich verschiedene Taktiken ausprobiert, aber nur diese fünf Schritte haben sichtbare Ergebnisse geliefert. Letztendlich das ist nur eine Empfehlung und du solltest einen eigenen Weg finden, um deine Kunde zu erreichen. Wichtig ist, dein Ziel immer vor Augen zu haben und dementsprechend zu handeln.

Autor: Natalina Radosevic

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