Wearable Computing – Die Post-Ära des Smartphones

„Internet of Things“ – es gibt niemanden, der es noch nicht gehört hat. Jeder von uns ist ein Teil einer Gesellschaft, die was Vernetzung angeht, kaum noch zu stoppen ist. Zu dieser Entwicklung gehören sogenannte Wearables. Egal ob es sich um Fitnessarmbänder oder Smartwatches handelt, die Nachfrage steigt rapide.

Was ist Wearable Computing?

Kurz zusammengefasst sind „Wearables“ Computer, die funktionale Eigenschaften besitzen, um am Körper getragen zu werden. Zum Beispiel durch Accessoires oder Kleidung. Diese sollen bei unseren täglichen Tätigkeiten unterstützend wirken. Die Sensoren machen es möglich, die zu ermittelten Daten in Echtzeit zu sammeln. Die Daten werden durch den integrierten Computer ausgewertet. Sicher stellst du dir die Frage, ob dein Smartphone ein Wearable ist. Die Antwort lautet: Jein!

Für das Wearable Computing gibt es einige Anforderungen, die du beachten musst.

Diese werde ich dir im folgenden Abschnitt kurz vorstellen.

Wie erkennst du ein Wearable?

Portable while Operational

Das Wearable wird zeitgleich mit dem Transport genutzt. Es benötigt keinen festen Standort und kann ohne einen Aufwand bewegt werden.

Hands-free Use

Durch die Eigenschaft „Portable while Operational” resultiert der Punkt „Hands-free Use“. Hierbei wird angenommen, dass durch das Wearable, die Hände nicht dauerhaft am bedienen sind. Der Benutzer kann sich somit auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren und muss diese bestenfalls nicht unterbrechen. Wichtig ist es, dass die Hardware robust ist und äußeren Einflüssen gegenüber stand hält.

Sensors

Eine wesentliche Rolle spielen die Sensoren. Diese ermöglichen es überhaupt, Daten des Nutzers und seiner Umgebung zu sammeln.

  • Hardwaresensoren: in physikalischer Form vorhanden
  • Softwaresensoren:  nicht in physikalischer Form vorhanden

Zusätzlich kann der Nutzer seine Daten tracken. Somit kann der Nutzer die Veränderungen in seiner Umwelt dynamisch anpassen.

Proactive

Das Wearable führt eigenständig Aktivitäten aus und wartet nicht bis der Nutzer das Wearable dazu auffordert. Das Gerät entscheidet selbstständig, ob der Nutzer darüber informiert werden soll, sowie die Art der Benachrichtigung.

Always on, Always Running

Das Wearable muss die Eigenschaft besitzen, dauernd in Betrieb zu sein, damit es die Daten sammeln kann und Aktivitäten ausführen kann. Eine Akkulaufzeit von einem Arbeitstag ist die Mindestanforderung.

Network Capability

Die Netzwerkfähigkeit trägt eine entscheidende Rolle bei Wearables. Es ist die Grundlage dafür, dass das Gerät die notwendige Mobilität hat. Für die Kommunikation von verschiedenen Wearables untereinander hat es eine tragende Rolle. Eine Informationsverarbeitung bzw. -auswertung könnte ohne ein tragendes Netzwerk nicht stattfinden. [3]

Um zu der Frage zurückzukommen, ob das Smartphone ein Wearable ist – die Antwort lautet nach den oben genannten Anforderungen: Nein! Doch wird es oft in Verbindung mit Wearables gebracht. Durch die Smartphones lassen sich Wearables oft steuern bzw. die gesammelten Daten können dort abgerufen werden. Der Nutzer hat die Möglichkeit hier Einstellungen vorzunehmen oder mit anderen Usern in Kontakt zu treten.

Das Wearable und seine Einsatzbereiche

Smart Wearable Device

Themengebiete Wearables

Die Grafik zeigt uns die Einsatzbereiche der Wearables.

Jeder von uns hat von Wearables im Fitnessbereich, Smartwatches oder Google Glas gehört. Was hat der Markt noch zu bieten? Da es unzählige Möglichkeiten gibt, habe ich hier ein Beispiel, das dir die Vorteile aufzeigen soll.

Fahrradfahrer aufgepasst!

Hast du von dem 2.0  Airbag Helm gehört? Nein? Ich bis vor einigen Tagen ebenfalls nicht! Das werden wir ändern.

Wie wichtig es ist, einen Helm zu tragen, zeigen die Verkehrsunfälle von Fahrradfahren. Die meisten Unfallopfer leiden durch den Sturz an einem schweren Schädel-Hirn-Trauma. Ganze 50% der tödlichen Unfälle hätten wahrscheinlich mit dem Airbag Helm der schwedischen Designerinnen Anna Haupt und Terese Alstin vermieden werden können.

Produktinfo

Produktinformation

Die Grafik zeigt einige Fakten des Helmes, der vielleicht bald viele Leben retten kann.

Und ich muss zugeben, dass der Helm, gar nicht mal so schlecht aussieht (Zumindest solange er noch nicht entfaltet ist).

Daten, Daten, Daten…

Der Markt der Wearables im Bereich Healthcare lag im Jahr 2015 bei einem Wert von neun Milliarden US-Dollar. Bis 2018 wird die Summe auf sogar zwanzig Milliarden geschätzt.

Kaum vorzustellen wie viele Daten hierbei gesammelt werden. Unsere Kanzlerin Angela Merkel warnte uns bereits den Anschluss an die Digitalisierung in Europa nicht zu verlieren, aufgrund der hohen Datenschutzanforderungen hier im Lande. Ein großes Problem ist hierbei, dass sich die Datenschutzgesetze europaweit stark unterscheiden. In Deutschland gelten strengere Vereinbarungen als in anderen Ländern. Was das Thema Daten angeht sind wir käuflich. Unsere Daten tauschen wir gerne gegen Prämien ein.

From my point of view…

Was das Thema Sicherheit angeht sind Wearables ein großer Fortschritt. Sie können uns helfen unseren Lifestyle zu verbessern und ein besseres Leben zu führen. Für ältere Leute wird sich die Welt dadurch verbessern können. Sie werden keine Medikamente mehr vergessen und haben Ihren Gesundheitszustand im Überblick. Hier zeigt sich die Schattenseite der Wearables. Nicht nur Sie haben Ihre Daten im Überblick, sondern Dritte. Und Dritte sind heutzutage leider nicht mehr nur das Pflegepersonal. Im schlechtesten Falle sind dies Hacker oder Leute die uns manipulieren möchten. Meiner Meinung nach sind Wearables im Gesundheitsbereich am sinnvollsten, ausgerechnet geben wir gerade in diesem Bereich zu viele persönliche Informationen von uns Preis. Diese Informationen drohen schnell ausgenutzt zu werden.

Warnung: Passt auf wem Ihr eure Daten mit auf dem Weg gebt und informiert euch ausführlich was mit diesen passieren wird. Dies sollte durch neue Datenschutzgesetze mittlerweile transparenter gestaltet worden sein.

Momentan leben wir im Zeitalter des Internets und Smartphones, doch bald werden unsere Smartphones nicht mehr in dieser Art existieren wie wir es momentan kennen.

Sie werden zu Wearables umfunktioniert. Der nächste Schritt wäre „Implantant Wearable“. Wärst du bereit dir ein Wearable einsetzen zulassen? Führt dies zur kompletten Überwachung? Lasst euer Kommentar da!

Quellen

Für alle die mehr über Wearables erfahren möchten: Bitte hier klicken!

Informationen zu Smartwatch bekommst du hier!

Wearables, Fitness-Apps und der Datenschutz – Das vermessene Ich

Hovding -2.0 Airbag Helm

Probleme und Chancen der Benutzerschnittstellen bei Wearable Computern

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