Smartwatches von A-Z

Smartwatches versuchen momentan die altbekannten Armbanduhren von ihrem Platz zu verdrängen. Es gibt sie in allen möglichen Farben, Formen, Materialien und natürlich Preisen. Was es alles über sie zu wissen gibt, erfährst du hier, im A-Z der Smartwatches.

Apps

Wenn du gerne eine bestimmte App auf deiner Smartwatch nutzen möchtest ist das ganz einfach. Mit deinem Smartphone besuchst du z.B. den Google Play Store, installierst die gewünschte App und startest sie. Meist installieren sich die erforderlichen Anwendungen auf der Smartwatch automatisch. Updates erfolgen dann nach dem gleichen Prinzip. Eine lustige Tatsache hierzu: Apple hat im App Store eine Art schwarze Liste mit Apps, die nicht für Apple Watches verfügbar sind. Hierzu gehören beispielsweise jegliche Apps die Furz- oder Rülpsgeräusche abspielen. Ob Apps wie z.B. Wörterbücher bei dem kleinen Display der Uhren Sinn machen ist zweifelhaft, sie sind jedoch verfügbar.

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Es sind viele Apps für Smartwatches verfügbar. Quelle: Eigene Darstellung

Batterielaufzeit

Die kurze Batterielaufzeit ist einer der größten Nachteile von Smartwatches. Länger als einen Tag halten sie bei durchschnittlicher Nutzung meist nicht durch. Das Problem liegt darin, dass in den kleinen Gehäusen nicht viel Platz für den Akku ist. Timm Hoffmann vom IT-Verband Bitkom äußerte sich zu der Problematik:

Es ist anspruchsvoll, neue Geräte zu entwickeln, die ansprechendes Design und lange Akkulaufzeit vereinen.

Einen Lösungsansatz hierzu findest du unter Buchstabe E.

Crowdfunding

Unternehmen nutzen Crowdfunding gerne, um von einer großen Masse an Menschen Geld für neue Produkte zu sammeln. Das Start-Up Pebble beispielsweise nutzte im April 2012 das Crowdfunding-Portal Kickstarter.com um Geld für ihre neue Smartwatch zu sammeln. Nach gerade einmal 49 Minuten kamen schon 1 Million Dollar zusammen und als nach 6 Stunden 5,5 Millionen Dollar gesammelt wurden, brach die Firma das Crowdfunding ab. Das Phänomen Crowdfunding beruht wahrscheinlich darauf, dass es den Menschen gefällt an einem Projekt mitzuwirken, wenn auch nur durch ihre Spende. Zusätzlich werden den Spendern oftmals Rabatte auf das Produkt sowie eine frühere Lieferung angeboten.

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Beim Crowdfunding wird Geld von Interessierten gesammelt um eine Idee zu realisieren. Quelle: Eigene Darstellung

Design

Das Design der Smartwatches ist genauso vielfältig wie ihre Hersteller. Viele Modelle unterscheiden sich jedoch sehr stark von den klassischen Armbanduhren. Trotzdem wurde die Apple Watch auf dem Titelblatt der Chinesischen Vogue als Top-Modeaccessoire der kommenden Saison abgebildet.  Die Uhr wurde zudem mit dem iF Design Gold Award 2015 ausgezeichnet.  Die Jury begründete die Auszeichnung folgendermaßen:

Die Idee, klassische Materialien wie Leder und Metall mit neuester Technologie zu verbinden und damit zu einem ganz eigenen modischen Accessoire zu machen, führt bei diesem begeisternden Produkt zu einer ganzheitlichen User-Experience. Die Apple Watch überzeugt in jedem Detail der Gestaltung und ist ein außergewöhnliches Stück Design – für uns schon jetzt eine Ikone.

Im Kontrast dazu steht eine Studie der Strategieberatung Accenture. Nur 1 % der männlichen und 6 % der weiblichen deutschen Verbraucher wählten auf die Frage „Wo finden Sie Wearables am interessantesten?“ Lifestyle und Mode aus. Bei der Frage „Woraus würden Sie beim Kauf von Wearables besonders achten?“ schaffte es das gute Design immerhin auf 10 % Zustimmung der Befragten.

Elektronische Tinte

Die Elektronische Tinte, auch E-Ink genannt, kennst du bestimmt bereits vom Amazon Kindle. Sie wird zum Beispiel vom Smartwatch Hersteller Pebble im energiesparenden Display verwendet. Die Pebble Smartwatches haben somit eine verlängerte Laufzeit auf bis zu fünf bis sieben Tage. Weitere Vorteile der E-Ink Uhren sind das ruhige Bild und dass das Display auch bei starker Sonneneinstrahlung gut lesbar ist.

Funktionen

Die Smartwatch-Hersteller versuchen sich auf dem Bereich der Funktionen gegenseitig zu überbieten. Mittlerweile sind viele von ihnen Standard geworden und die Unternehmen müssen sich neue Dinge überlegen mit denen sie den Kunden begeistern können. Die Apple Watch bietet beispielsweise Spielereien wie die Übertragung des Herzschlags an den Partner oder die Möglichkeit kleine Bilder mit dem Finger zu zeichnen und in Echtzeit von Display zu Display zu senden. Die Vorgestellte neue Idee der Cicret bracelet könnte, falls sie umgesetzt wird, den Arm des Trägers als Projektionsfläche nutzen. Sensoren würden dann erkennen, auf welche Schaltfläche auf der Haut der Nutzer tippt und diese Information an den Prozessor weitergeben. Somit wäre es bald möglich auf dem Arm Nachrichten zu lesen oder Spiele zu spielen. Es bleibt also spannend was es auf dem Gebiet der Smartwatches noch alles geben wird.

GPS

Einige der Smartwatches auf dem Markt haben ein GPS-Modul eingebaut. Du fragst dich vielleicht wofür man das braucht. Hier die Erklärung: Mit Hilfe von GPS kann der Träger der Uhr zum Beispiel seine Fitness-Aktivitäten erfassen und aufzeichnen lassen. Eltern können ihre Kinder mit Hilfe des GPS-Moduls in der Uhr überwachen, ob sie sich innerhalb eines definierten Bereichs aufhalten. Sobald die Kinder diesen Bereich verlassen, schlägt das Smartphone der Eltern Alarm. In diesem Fall ist es sogar möglich, die Geräusche im Hintergrund mitzuhören und so möglichst schnell das Kind wiederzufinden.

Herzfrequenz

Einige Smartwatches verfügen über die Möglichkeit, die Herzfrequenz zu messen. Bei der Samsung Gear Fit geschieht dies beispielsweise über einen Sensor an der Unterseite der Uhr. Für die Messung muss der Nutzer ca. 10 Sekunden still halten und anschließend werden die Messdaten an die dazugehörige App auf dem Smartphone übertragen. Wenn die durchschnittliche Herzfrequenz beim Fitnesstraining ermittelt werden soll, muss der Nutzer natürlich nicht ständig stehenbleiben. In diesem Fall wird die Messung einfach etwas ungenauer als wenn man stillhält. Wird die Coaching Option aktiviert, meldet sich die Smartwatch, falls der Puls zu hoch steigt und rät einem langsamer zu laufen. Diese Funktion könnte in Zukunft auch dazu dienen Leben zu retten. Im Fall eines Herzinfarkts o. ä. könnte sie automatisch einen Rettungswagen rufen und somit ihrem Träger helfen.

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Die Smartwatch als Fitness-Coach zum Mitnehmen. Quelle: Eigene Darstellung

IWatch

Die Apple Watch ist die erste Smartwatch von Apple. Sie wurde im September 2014 vom Unternehmen angekündigt und war ab April 2015 in den Läden erhältlich. Die Uhr funktioniert nur in Kombination mit einem iPhone ab der 5. Generation und höher. Der Musikplayer und die Kamera des iPhones lassen sich mit der Apple Watch fernsteuern und sie fungiert zudem auch als Fernbedienung für Apple TVs. Eine weitere geniale Funktion ist die Continuity-Technik. Mit ihr kann man auf der Uhr begonnene Texte auf dem iPhone weiterschreiben. Den größten Unterschied gegenüber anderen Smartwatches bietet Apples Taptic Engine. Dank dieser Technik kommuniziert die Uhr mit dem Träger, indem sie einen antippt sobald eine neue Nachricht eingegangen ist. Es ist sogar möglich den eigenen Herzschlag an einen anderen Apple Watch Nutzer zu übertragen. Die Uhr ist grundsätzlich in drei verschiedenen Varianten erhältlich – Standard, Sport und Edition. Aufgrund der unterschiedlichen Armbänder, Materialien, Technik und Displaygrößen unterscheiden sich die Preise stark. Wie es möglich ist die 10.000 Dollar teure Goldedition der Apple Watch zu zerstören erfährst du unter Buchstabe X.

Joggen

Smartwatches haben eindeutig das Potential auch als Fitnessarmbänder zu dienen. Sie bieten viele Funktionen die dem Träger ein effizientes Training garantieren. Probleme treten jedoch trotzdem bei einigen Modellen auf. Den Trägern sind die heutigen Smartwatches schlichtweg oftmals zu schwer. Dies liegt unter anderem daran, dass viele Metallarmbänder besitzen. Bei einigen Modellen, die an das Smartphone gekoppelt sind, ist es zudem nicht möglich auf der Smartwatch die Musikalben zu wechseln. Hierfür muss erst das Smartphone aus der Tasche geholt werden. Somit stellt sich die Frage, ob man nicht gleich sein Smartphone zum Musikhören nimmt.

Kamera

Dass Smartwatches Kameras enthalten ist schon längst nichts neues mehr. Wenden wir uns lieber den Herstellern zu, die diese Funktion noch weiter ausbauen. Die Arrow Smartwatch beispielsweise ist die erste auf dem Markt mit einer 360° drehbaren Kamera. Zudem verfügt die Uhr über eine Auflösung von 8 Megapixeln, was gute Bilder aus verschiedenen Aufnahmewinkeln ermöglicht. Es wird vermutet, dass die Apple Watch 2 möglicherweise eine FaceTime-Kamera enthalten wird. Somit wäre es möglich Videotelefonate über die Uhr zu führen.

Luxus

Auch bei Smartwatches wollen die Hersteller ihren Kunden Luxus bieten können. So haben einige Unternehmen besondere Modelle im Angebot, die sich nicht jeder leisten kann. Die Apple Watch Edition aus 18-karätigem Gold kostet gerade einmal schlappe 10.000 Dollar. Das Unternehmen Brikk dachte sich angesichts dieses Preises wohl, da geht noch was und motzte die Uhr auf. Das Endergebnis namens Lux Watch Omni ist bestückt mit Diamanten, erhältlich in verschiedenem Gold oder Platin und kostet in der teuersten Ausführung ca. 115.000 Dollar. Im Oktober diesen Jahres will auch der Schweizer Uhrenhersteller Tag Heuer in Kooperation mit Intel und Google eine Luxussmartwatch auf den Markt bringen. Die neue Uhr soll den Namen Tag Heuer Carrera Wearable 01 tragen. Als Preis wurden 1.400 Dollar angesetzt.

Marktanteile

Die Marktanteile sind unter den Smartwatch-Herstellern hart umkämpft. Sie schwanken stark, je nachdem wer in welchem Monat eine neue Uhr auf den Markt gebracht hat. Laut Dr. Nikola Bachfischer werden bis 2017 wohl 45 Millionen Smartwatches verkauft. Im Jahr 2012 waren es vergleichsweise gerade einmal  0,3 Millionen. Eine IHS-Studie hat überschlagen, dass Apple wohl knapp 20 Millionen Smartwatches verkaufen wird und somit die Marktherrschaft mit 56 % einnimmt. Sie prognostizieren jedoch auch, dass Apples Anteil in den folgenden Jahren wieder geringer wird, da die Apple Watch nur in Kombination mit einem iPhone funktioniert. Den Markt der Nutzer mit einem Android Smartphone werden sich dann andere Hersteller teilen.

NFC-Chip

Der Smartwatch-Hersteller Samsung hat bereits im März 2015 verkündet, seine Uhren bald mit einem NFC-Chip auszustatten. Dank der drahtlosen Datenübertragung könnten Smartwatchträger bald also ihre Einkäufe mit der Uhr bezahlen und müssten ihren Geldbeutel nicht immer bei sich tragen. Um dies zu ermöglichen hat Samsung beispielsweise seinen eigenen Bezahldienst, Samsung Pay, eingerichtet. Der Hersteller Apple hat die gleichen Pläne mit der Apple Watch und dem dazugehörigen Bezahldienst Apple Pay. Nicht zu verachten ist die Tatsache, dass Apple an jeder Transaktion über die Apple Watch 0,15 % des Kaufpreises erhält. Auch andere Smartwatch-Hersteller bieten bald diese Art des Bezahlens an, doch du solltest unbedingt darauf achten, ob es dich etwas kostet die Technologie zu nutzen und wie viel.

Ohne Smartphone

Es ist bei Smartwatches grundsätzlich notwendig sie mit einem Smartphone zu koppeln damit sie funktionieren. Meist liegt das daran, dass nicht alle technischen Komponenten in der Uhr eingebaut wurden und sie daher im Smartphone genutzt werden müssen. Um eine Smartwatch ohne Smartphone nutzen zu können, ist vor allem ein Mobilfunkmodul nötig. Mit ihm kann die Uhr auch ohne Kopplung zum Telefon eine Verbindung zum Mobilfunknetz aufbauen, Anrufe tätigen sowie Benachrichtigungen empfangen. Eine weitere Möglichkeit eine Smartwatch ohne Smartphone zu nutzen findest du unter Buchstabe S.

Probleme

Wenn eine Smartwatch lange angekündigt wird und nach der heiß ersehnten Auslieferung dann Probleme bereitet, finden das die Kunden gar nicht lustig. Das ist bestimmt allen Herstellern bereits passiert. Apple traf der folgend erklärte Tattoogate wohl ziemlich unerwartet. Die Sensoren an der Unterseite der Apple Watch können den Pulsschlag bei stark Tätowierten Trägern nicht messen. Die Farbe der Tattoos blockiert das Licht des Sensors und erschwert somit die Messung.  Was sonst noch so alles schief gegangen ist, findest du unter Buchstabe W.

Qi

Qi ist das Chinesische Wort für Lebensenergie. Im Bereich der Smartwatches steht es aber für einen Standard des Wireless Power Consortiums zur drahtlosen Energieübertragung mittels elektromagnetischer Induktion. Zum Laden muss die Smartwatch direkt auf das Ladegerät gelegt werden und durch die Standardisierung muss das Ladegerät nicht vom gleichen Hersteller wie die Uhr sein. Der große Nachteil von Qi ist, dass der Wirkungsgrad der induktiven Energieübertragung schlechter ist als bei den üblichen Ladekabeln und somit der Energieverbrauch höher ist und das Laden länger dauert.

Reparatur

Wenn du eine Smartwatch im Wert von mehreren hundert Euro besitzt und etwas geht kaputt wäre es doch schön, wenn sie reparierbar wäre, oder? Mit der Smartwatch von Pebble wurde genau das von iFixit getestet. Zunächst wurde das Gehäuse erwärmt und mit einem Spezialwerkzeug, welches auf der iFixit-Seite vertrieben wird, geöffnet. Leider zerbrach hierbei das Display und durch das Entfernen des Klebstoffes kann die Wasserdichte nicht mehr garantiert werden, was bedeutet, dass die Uhr nicht ohne weiteres repariert werden kann. Bei einer geschätzten Akkulebensdauer von 6 bis 10 Jahren kann der Smartwatchbesitz somit ein relativ kurzes Vergnügen sein.

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Eine Smartwatch zu reparieren ist sehr schwierig. Quelle: Eigene Darstellung

Slave-Gerät

Die Idee des 20-jährigen Simon Tian könnte die Beliebtheit der Smartwatch noch um einiges steigern. Er will per Crowdfunding seine Idee der Smartwatch Neptune Duo realisieren. Die Uhr an sich unterscheidet sich nicht stark von anderen Smartwatches. Der große Unterschied liegt im Hosentaschen-Bildschirm, auch Slave-Gerät genannt, der dazu gehört. Mit ihm kann der Anwender alle Aufgaben erledigen, die auf der Smartwatch nicht sonderlich komfortabel zu lösen wären. Das Slave-Gerät dient zusätzlich auch noch als Reserve-Akku für die Uhr. Im Fazit ist die Neptune Duo eine tolle Möglichkeit für alle Interessierten, die kein Smartphone besitzen. Wer jedoch gerne eine Uhr ohne zusätzliches Gerät hätte, kann sich eine Alternative unter Buchstabe O ansehen.

Telefonieren

Die Möglichkeit, mit der Smartwatch zu telefonieren, bieten mittlerweile fast alle Hersteller an. Diese neue Möglichkeit wirft jedoch einige Fragen auf. Hast du dich auch schon gefragt, ob du mit der Smartwatch beim Autofahren telefonieren darfst? Hier die Auflösung von Rechtsanwalt Christian Solmecke:

Aus meiner Sicht ist die Smartwatch nichts anderes als eine Art »Erweiterung zum Smartphone«, sodass auch die Nutzung einer Smartwatch während der Fahrt verboten ist. Abschließend geklärt wird diese Frage erst sein, wenn sich die Gerichte dazu äußern. Sicher ist, dass von den Smartwatches im Straßenverkehr genauso eine Gefahr ausgeht, wie von einem Smartphone

Da die Uhren bisher immer sehr nah an das Gesicht gehalten werden müssen um telefonieren zu können, sind sie nicht mit einer Freisprecheinrichtung vergleichbar. Selbst bei Unfällen, die entstanden sind während ein Fahrer über die Freisprecheinrichtung telefoniert hat, übernimmt die Versicherung nicht immer den Schaden. Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die Schäden durch Ablenkung der Smartwatch beim Fahren auch nicht übernommen werden.

Ungewöhnliche Gesundheitsvorsorge

Als Träger einer Smartwatch kannst du diverse Fitnessapps nutzen, um alles über verbrannte Kalorien, Herzfrequenz usw. zu erfahren. Mittlerweile interessieren sich jedoch noch mehr Menschen für diese Daten als du allein. Für Versicherungen sind diese Daten Gold wert, denn sie machen dich zum gläsernen Versicherten. In den USA ist dies bereits Gang und Gebe. Die Krankenkassen erhalten die Fitnessdaten ihrer Kunden, und zahlen im Gegenzug Prämien aus. In New York beispielsweise bewirbt sich das Startup Oscar als neue Art der Gesundheitsvorsorge. Das Unternehmen schickt Versicherten Smartwatches und zahlt Prämien aus sobald bestimmte Fitness-Ziele erreicht wurden. Pro Tag ist es möglich sich einen Dollar verdienen, und sobald 20 Dollar erreicht sind, gibt es einen Amazon Gutschein. Natürlich ist dieses Angebot nicht uneingeschränkt nutzbar. Der maximale Auszahlungsbetrag liegt bei 20 Dollar im Monat und 240 Dollar im Jahr. Ob sich dieser Trend in Deutschland durchsetzt ist jedoch fraglich.

InfraV

Über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo wurde Geld für die Entwicklung der InfraV Smartwatch gesammelt. Die Hersteller sprechen von der funktionsreichsten Smartwatch aller Zeiten. Sie soll mit iPhone und Android kompatibel sein und neue Funktionen auf dem Bereich der Gesundheit enthalten. Die Uhr soll dauerhaft den Blutzuckerspiegel, Blutdruck, Herzfrequenz, verbrannte Kalorien, Stressbelastung und vieles mehr überwachen. Insbesondere Diabetiker könnten von der InfraV begeistert sein, da sie sich dank der Uhr nicht mehr wie bisher, in den Finger stechen müssen, um den Blutzuckerspiegel zu ermitteln. Ob die Hersteller es tatsächlich schaffen diese Uhr fertigzustellen wird sich erst noch zeigen. Ich bin gespannt.

WLAN

Um mit deiner Smartwatch auch das WLAN nutzen zu können, muss sie einen eingebauten Wi-Fi-Chip haben. So weit, so gut, dachten sich anfänglich einige Hersteller und lieferten ihre Uhren aus. Das Problem war leider, dass das WLAN trotzdem nicht funktionierte. Unter anderem bei der ASUS Zen Watch, der LG G Watch und der G Watch R  wurde vergessen ein Wi-Fi-Antennenmodul einzubauen. Somit konnte der eingebaute Wi-Fi-Chip nicht kommunizieren. Bei den neueren Modellen sollte dieses Problem jedoch nicht mehr auftreten und du kannst ganz entspannt mit deiner Smartwatch im Internet surfen.

EXtremtest

Die Apple Watch Edition ist eine aus 18 Karat Gold gefertigte Smartwatch mit einem Preis von 10.000 Dollar. Bei dieser Zahl stockt dir doch sicher auch der Atem. Auf der Homepage lobt Apple die besondere Legierung der Uhr, welche „bis zu zweimal so hart ist wie normales Gold“. Ob diese Behauptung zutrifft wurde vom Youtuber TechRax im Extremtest auf die Probe gestellt. Im Video ist zu sehen, wie die Uhr zwischen zwei Neodym-Magneten mit einem Druck von ca. 295 Kilogramm zerquetscht wird. Trotz einiger Funken und lautem Knall beim Zusammentreffen der Magnete ist die Uhr nach dem Versuch erstaunlich gut erhalten. Das Display ist zwar komplett hinüber, die Technik jedoch scheint noch intakt zu sein. Zumindest sieht man im Video, dass sich die Apple Watch Edition noch laden lässt und das Gehäuse nur einige kleine Kratzer hat. Trotz allem solltest du das mit deiner Smartwatch nicht nachmachen.

Youtube

Auf der Videoplattform Youtube.com findest du unzählige Videos, die sich rund um Smartwatches drehen. Von den besten Smartwatches aus dem Jahr 2014, zu den Versuchen sie zu zerstören und sie dann wieder zu reparieren, findet sich hier alles Mögliche. Diese Plattform kann ich dir nur wärmstens empfehlen, um dich über Smartwatches zu informieren.

Zukunft 

Was Wearables in Zukunft leisten werden steht offen, sicher ist jedoch, dass sie in unser Leben Einzug halten werden. Auf dem Mobile World Congress 2015 wurden die neuen Smartwatches der bekannten Hersteller präsentiert. Auffällig war, dass einige Hersteller vom futuristischen Design der ersten Uhren absehen und sich wieder Richtung normaler Armbanduhr mit neuen Funktionen orientieren. Dies wird einer größeren Zielgruppe gerecht, die großen Wert auf das Aussehen der Smartwatch legt. Auf dem MWC wurden auch einige Kooperationen mit Automobil-Herstellern vorgestellt, was für die Zukunft wohl bedeutet, dass man sein Auto bald mit der Uhr steuern kann.

Ich bin gespannt was die Zukunft im Bereich der Wearables noch mit sich bringt. Du sicher auch, oder? Hinterlass mir doch gerne einen Kommentar, was du dir für neue Funktionen wünschst und ob du bereits die Gelegenheit hattest Wearables zu testen.

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Eine Antwort zu “Smartwatches von A-Z

  1. Pingback: Wearable Computing – Die Post-Ära des Smartphones | E-Business·

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