Was du schon immer über die Cloud-Servicemodelle wissen wolltest

Cloud, Cloud. Überall liest man nur noch Cloud. Jedes Unternehmen macht heutzutage dieses Cloud Computing. Alle wollen nur noch Cloud. Doch wer ist dieser Cloud denn eigentlich? Cloud bzw. Cloud Computing ist doch Dropbox und Google Drive, oder?!

Nein, so einfach ist es nicht! Es verbirgt sich viel mehr hinter dem Begriff Cloud Computing. Wir haben bereits einen Blogeintrag über das Thema „Was ist Cloud Computing?“ geschrieben. Aus diesem Grund werde ich hier nur kurz nochmal die Definition nennen und dann auf das Hauptthema „Cloud-Servicemodelle“ eingehen. Genaueres kannst du im eben genannten Blogeintrag nachlesen.

Was ist denn nun Cloud Computing?

Cloud Computing bezeichnet, kurz gesagt, die Zurverfügungstellung von IT-Produkten oder -Dienstleistungen über das Internet.

Es gibt allerdings unterschiedliche Arten von Cloud Computing. Zur Verdeutlichung verwenden wir den technischen Cloud-Stack mit folgenden drei Schichten, die aufeinander aufbauen können, aber nicht müssen:

Cloud Computing-Architektur

Cloud-Stack mit drei Schichten. Quelle: Eigene Darstellung

  1. Infrastruktur
  2. Plattform
  3. Anwendung

 

 

 

Daraus ergeben sich letztendlich die folgenden Cloud-Servicemodelle.

Infrastructure-as-a-Service (Iaas)

Hier bekommst du IT-Infrastruktur über das Internet zur Verfügung gestellt. Das heißt, dass jegliche Server und andere Rechnerinfrastrukturen nicht mehr lokal bei dir „im Keller“ stehen, sondern du sie bei Bedarf (On-Demand) mieten kannst und somit sehr flexibel bist. Ein großer Vorteil hiervon ist, dass du bei saisonalen Peaks, z.B. Weihnachtszeit, ganz einfach die Serverkapazität erhöhen kannst, ohne dafür hohe Investitionen für Server, die während des restlichen Jahres nicht genutzt werden, tätigen zu müssen.

Platform-as-a-Service (PaaS)

Hier wird dir eine Deployment-Plattform für die Softwareentwicklung zur Verfügung gestellt. Der Unterschied zu einer typischen Entwicklungsumgebung (bspw. Eclipse) ist, dass hier die Zielplattform und deren Betrieb das Serviceangebot sind. Das heißt, dass die Entwickler die Plattform nutzen, um dort ihren Code für den Betrieb zu „deployen“. Außerdem sind somit schon viele fertige Services vorhanden.

Software-as-a-Service (SaaS)

Wie der Name schon sagt wird Software nicht mehr lokal auf jedem Rechner installiert, sondern über das Internet, meist mit Hilfe eines Webbrowsers aufruf- und nutzbar, zur Verfügung gestellt. Dies bietet natürlich einige Vorteile. Zum einen kann von vielen Standorten und vielen verschiedenen Nutzern gleichzeitig darauf zugegriffen werden, zum anderen ist die Software bei jedem auf dem gleichen und aktuellen Stand, da sie nur einmal aktualisiert werden muss.

Arten von Cloud Computing

Bild: „Elemente des Cloud Computing“ von Sam Johnston. Lizenz: CC BY-SA 3.0

Wie du siehst, ist Cloud Computing mehr als nur Dropbox und Google Drive. Es verbergen sich unterschiedliche Modelle dahinter, die in der Zeit der Digitalisierung für Unternehmen immer wichtiger werden.

Welche Erfahrungen hast du bisher mit den Cloud-Servicemodellen gemacht? Hast du vielleicht sogar schonmal in einem Unternehmen gearbeitet, das auf Cloud Computing setzt? Wenn ja, welches Servicemodell wurde dort eingesetzt?

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