Slack – Teamkommunikation mal anders?

Wer kennt es nicht: seitenweise E-Mails im Posteingang, von denen in der Regel sowieso nur ein Bruchteil wirklich gelesen wird. Vor allem in Unternehmen oder auch in Projektteams wird eine derart unüberschaubare Anzahl von E-Mails generiert. Dies führt in kollaborativ arbeitenden Teams dazu, dass die Kommunikation alles andere als übersichtlich und nachvollziehbar ist. Wenn sich die Teams dann noch über weitere Dienste wie Whatsapp, Facebook und Co. austauschen, kommt sehr schnell Chaos in das System. Hier versucht Slack eine Lösung zu bieten, die für Projektteams mehr als interessant sein dürfte.

Was ist Slack?

Slack ist ein Werkzeug für Teamkommunkation, welches von Steward Butterfield ins Leben gerufen wurde. In den Anfängen wurde es von Butterfield’s Unternehmen ausschließlich als internes Tool während der Entwicklung eines Onlinespiels verwendet. Zum offiziellen Start der Betaphase von Slack im August 2013 registrierten sich über 8.000 Firmen innerhalb der ersten 24 Stunden. Mit mittlerweile über 500.000 Benutzern in über 60.000 Teams ist Slack heute eine der am meisten nachgefragten Apps in der Unternehmenswelt. Das Nachrichtenvolumen von 300 Millionen Nachrichten pro Monat ist enorm und der durchschnittliche Benutzer ist pro Tag neun Stunden auf der Plattform aktiv.

Adaptionsraten jenseits des Denkbaren

Slack bietet den Nutzern  Chatrooms, sogenannte Channels. Zusätzlich hierzu finden sich Funktionalitäten wie private Nachrichten oder auch Gruppenunterhaltungen. Ebenfalls die von Twitter bekannten @-Mentions oder auch Dateiuploads sind möglich. Das ist zunächst nichts Neues oder Innovatives. Was macht Slack also so erfolgreich? Zum einen die Benutzerfreundlichkeit, zum anderen die technische Vielfalt der Plattform. Beispielsweise kann ein Benutzer seine meistgenutzten Services wie Zendesk oder auch Dropbox und Co. direkt auf der Plattform einbinden.  Klar, dass ein solcher Dienst unter technologieorientierten Startups in der San Francisco Bay Area schnell angenommen wird. „Derzeit benutzt die Mehrheit der Startups aus Silicon Valley unsere Plattform“, so Steward Butterfield. „Aber es ist offensichtlich unser Ziel, weit darüber hinaus zu wachsen.“ Was bisher weiter beeindruckend bleibt sind die wachsenden Benutzerzahlen, die allein in 2015 um 35% gestiegen sind. Ein prominentes Beispiel für die Integration von Slack in den Kommunikationsprozess ist WordPress.org, die Community hinter der Open-Source WordPress-Software. Hier wird derzeit getestet wie sich Slack als Echtzeit-Kommunikationsplattform einsetzen lässt.

Vielfalt interessant verpackt?

In der Enterprise-Version der Plattform werden neben den Standardfunktionalitäten zusätzlich Services wie Premium Support, Google-Authentifizierung, Compliance Exports und ein Dashboard für Nutzungsstatistiken angeboten. Somit bietet der Service einen zentralen Punkt für Kommunkation mit Nachverfolgbarkeit und entsprechender Archivierung. In der Lite-Version fallen diese Dienste weg, die Software ist dennoch kostenfrei und unbegrenzt ohne Einschränkung nutzbar. Dies macht die Plattform für viele kleine Teams interessant. Auch die Verfügbarkeit von Mobile und Desktop Apps machen den Dienst nicht nur über den Browser sondern nativ auf den Endgeräten der Nutzer zugänglich. Hierbei zieht sich das Design der Benutzeroberfläche durch alle Versionen und bleibt weiterhin eines der meistgenannten Argumente, warum Slack so gut ankommt. Dazu kommen die fast unzähligen Integrationsmöglichkeiten mit externen Diensten wie BitBucket, Asana oder auch GoToMeeting, um nur einige zu nennen. Um den realen Nutzen des Dienstes für euer Team beurteilen zu können, probiert es doch einfach mal aus!.

Vielleicht habt ihr das auch schon getan? Gebt uns ein Feedback aus eurem Team! Wir freuen uns auf eure Einschätzung in den Kommentaren und darauf, wie ihr Slack produktiv im Alltag einsetzt!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s